SENSE Monitoring - FAQ

FAQ

  • Was sind Dachdurchbiegungen? Sind sie gefährlich?

    Durchbiegungen sind Verformungen. Jede optimal geplante Konstruktion biegt sich unter einer Belastung natürlich durch. Der Bereich dieser Durchbiegung ist im Bauplan strikt bestimmt. Bei der Dachnutzung ist die Überschreitung der sog. Grenzzustände nicht zulässig. Die Durchbiegungen unterhalb des festgelegten Bereiches sind nicht gefährlich - die Konstruktion soll arbeiten.

  • In welchen Gebäuden findet die Konstruktionsüberwachung Sense S-One Anwendung?

    Das System Sense S-One findet in jedem Gebäude mit einem Flachdach (Lager- und Fertigungshallen, Supermärkte, Einkaufszentren, Sport- und Mehrzweckhallen) Anwendung.

  • Wie werden die Sensoren montiert?

    Die Sensoren und Messplatten werden unter dem Dach montiert. Der Sensor befindet sich am Stützpunkt des zu messenden Bauteils - z. B. an einer Säule. Die Messplatte wird an der Stelle angebracht, wo die Durchbiegung am größten ist - meistens in der Mitte der Träger- oder Pfettenspannweite.

  • Was braucht man, um das System Sense S-One in Gang zu setzen?

    Energieversorgung aus einer typischen Steckdose 230V und der Empfang des GSM-Netzes 2G.

  • Wie oft wird gemessen?

    Das System Sense S-One ist so ausgelegt worden, dass möglichst viele Informationen über die Dachkonstruktion geliefert werden, auch bei gewaltsamen Wetterphänomenen wie etwa Gewittersturm. Deshalb erfolgt die Messung automatisch alle 3 Minuten. Für spezielle Bedürfnisse kann auch alle paar Sekunden gemessen werden.

  • Wie erfahre ich, dass sich mein Dach übermäßig durchbiegt?

    Bevor die Durchbiegung übermäßig wird, informiert das System per SMS und E-Mail über die Überschreitung einzelner Alarmstufen (50%, 70%, 100%). Die E-Mail-Nachricht enthält den aktuellen Durchbiegungswert und einen Link zur Empfangsbestätigung.

  • Wer bestimmt die Anordnung der Messstellen?

    Die Anzahl und die Anordnung der Messstellen sind sehr wichtig, damit das Überwachungssystem entsprechende Informationen liefern kann. Die Firma Sense Monitoring verfügt über ihr eigenes Know-how hinsichtlich des Dachverhaltens - unsere Experten analysieren die Projektdokumentation und bestimmen die optimale Anzahl der Sensoren für die maßgebenden Stellen des jeweiligen Daches. Für bestehende Gebäude ist ein Interview mit dem Nutzer unerlässlich, damit die bisherige Nutzung zurückverfolgt werden kann. Manchmal werden die Messstellen vom Konstrukteur genannt.

  • Wer ist dafür zuständig, die Mitteilungsstufen richtig zu definieren?

    Die maximale Durchbiegung der Dachkonstruktion ist im Bauplan angegeben. Im Rahmen der Systemparametrisierung sprechen wir mit dem Planer, dem jeweiligen Projektautor, um die zulässigen Durchbiegungen zu bestätigen. Ist die Gebäudedokumentation nicht vorhanden, empfehlen wir, eine Bauexpertise erstellen zu lassen.

  • Was ist die Konstruktionsüberwachung und wozu braucht man die?

    Die Konstruktionsüberwachung ist nichts anderes als systematische Kontrolle festgelegter Parameter. Auf diese Art und Weise kann man in Erfahrung bringen, wie sich die Konstruktion unter verschiedenen Belastungen wie Zeit oder Witterung verhält. Die Beobachtungsergebnisse unterrichten darüber, wie man das Gebäude sicher nutzt, wann Instandsetzungsarbeiten anfallen und wie man Überlastungsfolgen vorbeugen kann.

  • Welche Mitteilungen sendet das System Sense S-One?

    Das System Sense S-One sendet Mitteilungen nur wenn bestimmte Alarmstufen überschritten werden. Es sind kurze SMS und E-Mails mit der Information über den aktuellen Zustand des betreffenden Sensors.

  • Was soll ich machen, wenn ich eine Mitteilung über die Überschreitung der letzten Stufe bekomme?

    In der internen Ordnung eines jeweiligen Objektbetreibers wird geregelt, wie man auf Mitteilungen über das Konstruktionsverhalten reagieren soll. Sollte die zulässige Dachdurchbiegung 80% überschreiten, wird die Schneeräumung auf dem Gebäude empfohlen. Jeder Entscheidung müssen ferner Informationen über die Frist für den Einsatz des Schneeräumungsdienstes und die Wettervorhersage zugrunde liegen.

  • How fast can I install the system in my building?

    Die Montage dauert von einigen Stunden bis zu einigen Tagen, je nach der Größe des Gebäudes und dem Schwierigkeitsgrad der Montage. Bei einer Gebäudefläche von 10 000 m2 dauert die Montage von 10 Sensoren 2-3 Tage.

  • Ist die Montage der Konstruktionsüberwachung in den neuen Gebäuden begründet?

    In Bezug auf die Stahlabnutzung sind die neuen Konstruktionen optimal projektiert. Für ihre sichere Instandhaltung ist eine hohe technische Kultur notwendig. Das System Sense S-One liefert Informationen über das Verhalten der Konstruktion von dem Lebensanfang des Gebäudes an. Diese Angaben erlauben dessen Verhalten zu erkennen und auf die kritischen Zustände vor deren Eintritt entsprechend zu reagieren. Jedes Alarmsystem reduziert die Folgen von Gefahren, wie z. B. eine Brandmeldeanlage. Analog reduziert das System der Konstruktionsüberwachung die Folgen der Wetterbedingungen bzw. der Alterung der Konstruktion. Die Risikominderung für die Versicherer hat einen Einfluss auf die Reduzierung der Versicherungskosten.

  • Wie schnell werden Systemausfälle behoben und wie wird das gemacht?

    Das System Sense S-One hat Verfügbarkeit von 99,99%. Die meisten Ausfälle werden aus der Ferne behoben und müssen von dem Benutzer nicht gemeldet werden. Sollte der Besuch im Objekt notwendig sein, beträgt die Reaktionszeit 7 Tage.

  • Welche Lebensdauer haben die Lasersensoren und das gesamte System?

    Die Lebensdauer der Lasersensoren beträgt mindestens 10 Jahre. Für das System gilt ferner eine Herstellergarantie von 24 Monaten.

  • Wechselt die Firma Sense ihre Software, wenn neuere Technologien entwickelt werden?

    Wir sind Hersteller des gesamten Systems und wir optimieren es die ganze Zeit. Die Aktualisierungen finden aus der Ferne und unentgeltlich in der Geltungsdauer des Servicevertrags statt.